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Schnittmodell Unimog 411
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Schnittmodell des Unimog 411. Davon existieren nur noch fünf Exemplare, zwei davon in der Schweiz. Die Anfertigung nur eines Modells in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts dürfte ca. 50.000 EUR gekostet haben. Links sehen wir den OM 636/VI-U (OM=Oelmotor) mit 32PS und mit direkt angeflanschten Getriebe (Über die "Kupplungsglocke"). Auf dem Getriebe befinden sich der Handbremshebel (schwarz, Handbremsseile blau) und der Hebel zum Einschalten des Allradantreibes und der Differentialsperren (gelb). Am Getriebe angebracht ist das Schubrohr mit der Schubkugel und innenliegender Kardanwelle. Die gleiche Anordung gibt es zur Vorderachse. Das Schubrohr heisst so, weil darüber die Vortriebskraft des Motors auf den Rahmen übertragen wird.

 


Rechts sieht man sehr schön die Schubkugel der Hinterachse mit dem Kreuzgelenk. Der gelbe Mechanismus dient zum Einschalten des Vorderradantriebes.




Auf dem Foto obendrüber ist sehr schön der Abtrieb zur Vorderachse zu sehen. Auch hier gibt es eine Schubkugel mit einem Kreuzgelenk drin.






Das Schaltgetriebe wird von ZF in Friedrichshafen gebaut, ist vollsynchronisiert und hat sechs Vorwärts- und zwei Rückwärtsgange. Das gleiche Modell ist auch im Unimog-S 404 verbaut. In der Mitte sieht man den Ölpeilstab, das Getriebe fasst sechs Liter Öl SAE 80 oder SAE 90, API GL4. Das höherwertige Hypoidöl GL 5 darf nicht verwendet werden, da es Korrosion an den Teilen aus Buntmetall (Synchronringe) verursacht. Rechts die Kupplungsglocke.






Die Vorderachse, darüber der Dieselmotor und die Kupplung.


Braun die Kupplung mit dem Zahnkranz für den elektrischen Anlasser.

 
Kupplung: sehr schön zu sehen das Ausrücklager (schwarz) und die lange Antriebswelle zwischen Kupplung und Getriebe.

 

Das sperrbare Vorderachs-Differential



Achswelle mit Kreuzgelenk



Radvorgelege der Hinterachse. Hier ist ganz deutlich das Prinzip einer Portalachse erkennbar: Die Achse liegt deutlich höher als der Radmittelpunkt. Blau das Handbremsseil.


Nochmals das Radvorgelege mit der aufgeschnittenen Aussennabe.

 
Wir sehen die rechte hintere Bremse. Rot die Bremsbacken, gelb die Grundplatte, schwarz die Bremstrommel. Links kommt das Handbremsseil rein, hellgrün der Mechanismus der Feststellbremse.

 

Hinterachsdifferential mit Sperre. Über der blassgrünen Mechanismus wird die gelbe Schiebemuffe verschoben und verbindet über eine Verzahnung zwei Wellen kraftschlüssig miteinander.


Der Motor: Ein OM 636 mit 1,8l Hubraum und 32PS. Oben das Abgasrohr, schwarz. Im Vordergrund die Einspritzpumpe von Bosch mit den vier Abgängen, pro Zylinder Einer. Vor der gelben Fläche sind vier von acht Stösselstangen für die Ventilsteuerung zu sehen.



Ansaugtrakt (blau), Kühlmittelkreislauf (grün).  Links die Kühlmittelpumpe. In der Mitte sehen wir zwei von vier Einspritzdüsen mit Vorkammer, darunter eine Zylinderlaufbahn mit Kolben. Rechts sind zwei von vier Glühkerzen zu sehen.



Hier sind zwei von vier Zylindern mit den Kolben und Pleuelstangen erkennbar. Links unten die Riemenscheiben für den Lüfter und die Lima.


Der Motor von vorne gesehen. Links oben der aufgeschnittene Kraftstofffilter, darunter der Betriebsstundenzähler von VDO.

 
Der OM 636 von hinten betrachtet. Grün lackiert die Kühlmittelkanäle. Schön zu sehen die Ventile mit dem Ventiltrieb: Stösselstangen, Kipphebel und Ventilfedern. Links eine Einspritzdüse, die in die Vorkammer spritzt und direkt daneben die Spitze einer Glühkerze.

 


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